Unithea #26: Es war so hold und still geworden… Schon wieder morden! Roter Hunger

Foto: Robert Jaworski
Foto: Robert JaworskiCC BY-SA
Samstag 06. Juni 2026
17:30 Uhr
Kleist Forum | Frankfurt (Oder)
Die Performance widmet sich einem dunklen Kapitel der ukrainischen Geschichte, dem Holodomor. Diesem grausamen Akt stalinistischer Gewaltherrschaft, einer bewusst herbeigeführten Hungerkatastrophe in der Ukraine Anfang der 1930er Jahre, fielen mehrere Millionen Menschen zum Opfer. In der sozialistischen Ära musste dieser Völkermord verschwiegen werden und ist bis heute Vielen nicht im Bewusstsein. Vor diesem Hintergrund wird der aktuelle russische Angriffskrieg gegen die Ukraine in seiner historischen Dimension deutlich. In der künstlerischen Auseinandersetzung werden historische Recherche mit persönlicher Perspektive, Musik mit performativen Elementen verbunden. Dadurch eröffnet Roksana Vikaluk einen ganz besonderen, auf die Sinne ausgerichteten Weg. Libretto, Regie, Visualisierungen: Roksana Vikaluk Textauswahl und Bearbeitung: Iza Chruślińska und Piotr Tyma Musik: Roksana Vikaluk, Wolfram DER Spyra Szenische Lesung: Tomas Spicker und Mariia Didenko UNITHEA ist eine Kooperation der Europa-Universität Viadrina mit dem Kleist Forum.