4. Philharmonisches Konzert: Aus der Reihe getanzt

Foto: Bernd Schönberger, Lizenz: Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder)
Foto: Bernd Schönberger, Lizenz: Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder)
Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) | no license
Freitag 09. Januar 2026
20:00 Uhr
Großes Haus (Staatstheater Cottbus) | Cottbus
**Ethel Smyth** Ouvertüre zu „The Wreckers“ **Franz Liszt** Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur **Dmitri Schostakowitsch** Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 54 Helden treten selten so auf, wie man sie erwartet. Sie stolpern, zweifeln und tanzen am Rande des Abgrunds. Dieses Konzert erzählt von jenen Momenten, in denen Mut, Widerspruch und Exzentrik zu etwas Größerem werden. Rasmus Baumann dirigiert ein Programm mit drei Gestalten, die alle aus der Reihe tanzen: Ethel Smyth, die Pionierin, Franz Liszt, der Virtuose, und Dmitri Schostakowitsch, der Ironiker. Sie suchen das Phantastische nicht in fernen Welten, sondern in der inneren Freiheit. Ihre Musik widersetzt sich der Erwartung und zeigt, dass Heldentum oft darin liegt, den eigenen Klang zu behaupten. Smyths Ouvertüre zu „The Wreckers“ eröffnet den Abend mit der Wucht einer Brandung. Mit Kateryna Titova am Klavier wird Liszts erstes Konzert zu einer Erzählung aus Glanz und Gefahr. Und in Schostakowitschs Sechster verwandelt sich Pathos in eine schneidende Leichtigkeit. So entsteht ein Abend zwischen Sturm und Stille, Brandung und Schweigen, Glanz und Spott. **Dirigent** Rasmus Baumann **Klavier** Kateryna Titova **Es spielt** das Philharmonische Orchester.