Hüttenwerk

Foto: Jens-Erwin Siemssen
Foto: Jens-Erwin SiemssenCC BY-SA
Montag 25. Mai 2026
19:00 Uhr
August-Bebel-Straße | Frankfurt (Oder)
Eisenbahntheater über die Stahlindustrie Das Erz kam per Eisenbahn aus der kasachischen Steppe, die Kohle aus Polen. Auf den Kränen, Lokomotiven und am Hochofen arbeiteten oft Frauen, die für die Stahlindustrie der DDR unentbehrlich waren. Von Eisenhüttenstadt ging der Stahl in die Fabriken und Häfen des Westens, um gegen Devisen verkauft zu werden. Im Frühjahr 2026 fährt das Eisenbahntheater Das Letzte Kleinod mit sechsachsigen Flachwagen durch Deutschland. Der Zug ist beladen mit tonnenschweren Brammen, Stahlträgern und Coils. Auf und in den Waggons gibt das Eisenbahntheater HÜTTENWERK Einblick in die damalige Vorzeigeindustrie der DDR und die Verbindungen zum Westen. Zwanzig ehemalige Werktätige berichteten für das dokumentarische Theaterstück von ihren Erfahrungen im Eisenhüttenkombinat Ost. Konzept/Regie: Jens-Erwin Siemssen Kostüme: Miriam Ebbing Mit: Kristina Günther, Sophia Hahn, Lisa Indorf, Anna Pasieka, Jens-Uwe Richter, Oliver Walter, Margarita Wiesner Das Letzte Kleinod in Koproduktion mit dem Kleist Forum