Zwischen Barock und DDR: Die Bedeutung von öffentlichen Orten in ländlichen Räumen
Freitag 10. Juli 2026
12:00 Uhr
Kloster Neuzelle Neuzelle | Neuzelle
Mit dem barocke Kloster und dem Kulturhaus aus der ehemaligen treffen in Neuzelle zwei sehr unterschiedliche Bauwerker und Geschichtsebenen aufeinander, verbunden durch ihre Bedeutung als öffentliche Orte für Gemeinschaft, Begegnung und kulturelles Leben.
Das 1268 gegründete Kloster Neuzelle zählt mit seinen Barockanlagen Ost- und Norddeuschlands. Die prachtvolle Umgestaltung ab dem 17. Jahrhundert prägt bis heute die besondere Atmosphäre des Ortes. Gleichzeitig steht am Dorfeingang das Kulturhaus Neuzelle als sichtbares Zeugnis der DDR. Einst unter großer gemeinschaftlicher Beteiligung errichtet, war es lange Mittelpunkt des öffentlichen Lebens mit Tanzveranstaltungen, Konzerten, Filmvorführungen und Jugendangeboten.
Gerade im ländlichen Raum wird die Frage nach solchen "Dritten Orten" immer wichtiger: Orte des Austauschs, der Kultur und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Während das Kloster diese Funktion bis heute erfüllt, steht das Kulturhaus seit Anfang der 2000er- Jahre leer. Welche Bedeutung haben solche Orte heute? Und welche Zukunft können sie für das gemeinschaftliche Leben auf dem Land haben?
Die Veranstaltung verbindet Führungen durch das Kloster und Kulturhaus mit einer offenen Gesprächsrunde zu diesen Fragen.
**Ablauf:**
* 12:00 Uhr Begrüßung
* 12:10 Uhr Führung durch das Kloster Neuzelle
* 13:30 Uhr Eintreffen am Kulturhaus
* 14:30 Uhr Führung durch das Kulturhaus - Das Kulturhaus Neuzelle als Gemeinschaftswerk
* 15:00 / 15:30 Uhr Offenes Gespräch - Die Bedeutung öffentlicher Orte im ländlichen Raum